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Stagediving auf der servparc

Drei Fragen zu zwei Tagen „Servparc“

Frankfurt a. M.: Mit Spannung wurde das Debüt der Servparc vom 25. bis 26. Juni 2019 erwartet. Als neue Kommunikationsplattform für Facility Management, Industrieservice und IT stand vor allem der Austausch zwischen Fachbesuchern, Ausstellern und Fachsprechern auf fünf „Stages“ im Vordergrund. Insgesamt trafen sich über 2.100 Teilnehmer auf der Frankfurter Messe. Christian Wendler, Geschäftsführer von M.O.P, den Entwicklern von TOM Instandhaltungssoftware, gibt sein Feedback zur Premiere der Fachmesse.


Herr Wendler, die servparc soll der Hotspot für Facility Management und Industrieservice sein. Was steckt dahinter?

Wendler: Frankfurt hat dieses Jahr die Fachmesse für Facility Management unter neuem Namen und mit neuem Konzept durchgeführt. Die Qualität der Messe und das Programm waren sehr gut. Kernthema war vor allem die Digitalisierung in der Gebäudebewirtschaftung. In Workshops und Fachgesprächen konnten sich Anbieter und Anwender über aktuelle Belange und Trends in der Branche gut austauschen. Jedoch würden wir uns unter diesem Aspekt noch mehr Quantität wünschen. Verglichen mit der maintenance konnten wir etwas weniger Kontakte knüpfen. Der Begriff „Servparc“ ist noch nicht sehr geläufig. Unser Feedback an die Organisatoren lautet demnach, die Messe verstärkt mit dem Begriff „Facility Management“ zu bewerben, damit die Besucherzahl wieder steigen kann.

Wie kam TOM auf der Messe an?

Wendler: Auf der Servparc galt es für TOM hauptsächlich Marktpräsenz zu zeigen, Bestandskunden zu pflegen und die neuesten Entwicklungen am Markt und beim Wettbewerb zu beobachten. TOM war gerade für Firmen äußerst interessant, welche Ihren Focus auf das technische Facility Management legen und dafür eine schlanke wie einfach zu bedienende Lösung suchen. Außerdem haben sich interessante Gespräche mit anderen Ausstellern ergeben, aus denen sich in Zukunft eventuell auch Kooperationen oder Partnerschaften schließen lassen.

Wie sieht die Zukunft im Bereich Facility Management aus? Welche Trends konnten Sie mitnehmen?

Wendler: Die Zukunft sieht sehr virtuell aus. Viel gesprochen wurde über Augmented- und Virtual-Reality, Internet of Things und künstliche Intelligenz. Auf einer Schaufläche konnten diese Technologien sogar live getestet werden. Allerdings ist es nach eigener Einschätzung noch ein langer Weg, bis bspw. Haustechniker wirklich mit Datenbrillen ausgestattet werden, um sich Informationen aus Sensoren zu ziehen und daraus Maßnahmen abzuleiten. Viele Firmen verwalten Ihre Objekte noch schriftlich und lernen gerade erst CAFM-Software kennen und optimal zu nutzen.

Die nächste servparc findet vom 17.06. bis 18.06.2020 statt.

 

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Geschrieben am 2.07.2019 von Nadine Kupfer

Tags: Fachmessen News Facility Management CAFM

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